Beets with the tops cut off to reveal their colours, red, yellow and candy cane beetroots

(Rote) Beete-Orangen Suppe


Vokabeln – Definition

  • etw. erhitzen (v) – etw. heiß machen, erwärmen
  • die Prise – kleine Menge einer feinkörnigen Substanz, die man mit zwei Fingern fassen kann  
  • schwitzen (v) – in heißem Fett glasig oder hellbraun werden lassen

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Rezept

Zutaten

beetroot 5 Rote Beeten (oder ein Mix aus Roter Beete, Ringelbeete und Gelber Beete)
onions 1 kleine Zwiebel
butter with a knife sticking in it Etwas Butter
salt Eine Prise Salz
3 drops of water 250 ml Wasser
orange 1 (Blut)orange
sour cream 2 EL Sahne
saltpepper mill Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Beeten und Zwiebel schälen und klein würfeln.
  2. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin leicht glasig schwitzen.
  3. Die Betewürfel hinzufügen, eine Prise Salz hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Dann mit dem Wasser aufkochen und bei niedriger Temperatur weiter köcheln lassen, bis die Betewürfel weich sind.
  4. Das Ganze mit einem Stabmixer fein pürieren. Den Saft einer Orange hinzufügen und leicht erhitzen. Nach Belieben etwas Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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tulips and a mason jar of pickled pumpkin

Kürbis süß sauer


Vokabeln – Definition

  • dazugeben (v) – zu etwas Vorhandenem zufügen
  • eingelegt (adj) – liegend in einer Flüssigkeit (vor allem Essig), zum haltbar machen
  • Fruchtfleisch, das – saftiger, oft essbarer Teil einer Frucht

Text

In meinem eigenen Kochrepertoire habe ich so einige Kürbisrezepte von Kürbissuppe zu Kürbispuffern und Kürbisbrot, gebacken im Ofen, in Risotto, Curries und Eintöpfen. Aber wenn ich daran denke, was ich früher so an Kürbis gegessen habe, dann erinnere ich mich vor allem an Kürbissuppe und Kürbis süß sauer. Das ist in einem Essigsud eingelegter Kürbis, den man zu allem möglichen essen kann.

Bis jetzt hatte ich das noch nie selber ausprobiert, aber da ich fermentiertes Gemüse eigentlich immer lecker finde, ich stelle gerne Sauerkraut oder Kimchi her, habe ich mich mal in die Testküche begeben. So, das war jetzt wieder so ein schön verschachtelter deutscher Satz, der in der englischen Übersetzung vermutlich in 3 geteilt wird.

Inspiriert hat mich das Rezept vom Hexenlabor. Und eine Version mit roter Beete habe ich auch gleich noch hergestellt.

Zur Einführung habe ich vor einer Weile übrigens einen Artikel rund ums Fermentieren, Sauerkraut und die wichtigsten deutschen Vokabeln geschrieben. 

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Rezept

Zutaten

cubes of sugar 500ml Zucker
bottle of vinegar 500ml Weißweinessig (6% Säure)
3 drops of water 500ml Wasser
salt 2 TL Salz
pumpkin 1 kleiner/mittelgroßer Kürbis oder Flaschenkürbis
clove Ein paar Nelken
sprig with leavesEin paar Lorbeerblätter

Zubereitung

  1. Zucker, Essig, Wasser und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Das feste Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Die Kürbisstücke zu dem Essigsud dazugeben und das ganze köcheln lassen bis der Kürbis bissfest gegart ist.
  4. In der Zwischenzeit ein paar Einmachgläser auskochen und gut trocknen lassen (ich mache das meistens im Backofen bei geringer Hitze).
  5. Die heißen Kürbisstücke in die Einmachgläser geben und mit dem Essigsud auffüllen. Die Nelken und Lorbeerblätter (oder andere Gewürze) dazugeben und die Gläser dann gut verschliessen. Für ein paar Minuten umgedreht auf dem Decken stehen lassen und die Gläser dann abkühlen lassen.

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Hirse-Pastinaken-Bratlinge


Vokabeln – Definition

  • Rispe, die – aus mehreren Trauben zusammengesetzter Blütenstand
  • altherkömmlich (adv) – althergebracht, seit Langem üblich, überliefert, gewohnt 
  • (seit) jeher (adj) – so lange, wie die Erinnerung zurückreicht

Text

Kennt ihr Hirse und Pastinaken? Hirse ist eine Art von Getreide mit ährenähnlicher Rispe und kleinen, runden Körnern. Der Geschmack ist mild und leicht nussig. Hirse wird sowohl in süßen (z.B. Hirsebrei) als auch in herzhaften Gerichten verwendet. Früher, im Mittelalter und davor, war die Hirse weit verbreitet und wurde dann nach und nach durch andere Getreidearten und den Aufstieg der Kartoffel verdrängt.
Pastinaken sind ein seit dem Altertum bekanntes Wurzelgemüse. Pastinaken sind eng mit der Karotte verwandt, haben jedoch eine konischere Form, eine blass-weiße Farbe und einen etwas milderen, süßeren Geschmack.
Ähnlich wie auch zum Beispiel die Wurzelpetersilie oder Mangold sind beide seit jeher in der deutschen Küche vertreten, waren aber in den letzten Jahrzehnten aus der Mode gekommen. Jetzt, da der Fokus auf regionale und saisonale Zutaten fällt, sind sie wieder im kommen, und das schreit nach neuen Rezepten. Statt eines traditionellen Rezepts hab ich einfach mal selbst eines zusammengestellt. Ein modernes, deutsches Rezept aus altherkömmlichen Zutaten.

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Rezept

Zutaten

Bratling:
millet 250ml Hirse
cup of broth 350ml Gemüsebrühe
shallot bulb 1 Schalotte
parsnip 1 große Pastinake
2 eggs 2 Eier
bag of flour 2 EL Mehl, Weizengrieß oder Semmelbrösel
parsley 1 EL gehackte Petersilie
saltpepperSalz und Pfeffer
bottle of sunflower oilbutter with a knife sticking in it Öl oder Butter

Dip:
sour cream 50ml saure Sahne
bottle of sunflower oil 1 TL Rapsöl
lemon 1 Spritzer Zitrone
chives 1 EL Schnittlauch
salt Salz nach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Hirse und die Gemüsebrühe in einen Topf geben und 15 Minuten köcheln lassen. Die Pastinake schälen und klein würfeln. Nach 5 Minuten zu der Hirse geben und 10 Minuten mitköcheln. Flüssigkeit abgieße, Hirsemischung beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
  2. Die Schalotte schälen und fein würfeln. In eine Schüssel geben und die Hirsemischung hinzufügen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut vermischen.
  3. Etwas Öl und/oder Butter in einer Pfanne erhitzen. Kleine Bratlinge (wenn sie zu groß sind zerbrechen sie leicht) formen und von beiden Seiten goldbraun anbraten.
  4. Die Zutaten für den Dip miteinander verrühren. Alternativ kann man die Bratlinge auch mit Kräuterquark servieren.
  5. Die Bratlinge mit dem Dip servieren.

P.S.: Noch eine Alternative: Statt in der Pfanne anbraten, die Bratlinge einfach im vorgeheizten Backofen (180 Grad Celsius, 350 Fahrenheit) 20 Minuten backen. Das funktioniert auch gut und die Bratlinge sind statt kross gebraten schön saftig.

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Walnut buns/rolls (Walnussbrötchen) straight from the oven

Walnussbrötchen


VOKABELN

  • Backofen, der – Teil des Herdes, in dem etwas in einer Röhre durch Hitzeeinwirkung gar gemacht wird
  • kneten (v) – eine weiche Masse mit den Händen bearbeiten
  • bedecken (v) – mit etwas verhüllen, verbergen


Text

Hier ein einfaches, deutsches Brotrezept für ein Walnussbrot oder -brötchen. Es ist einfach zuzubereiten und die Walnüsse verleihen diesem Roggenbrot viel Geschmack und Knusper.

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Rezept

Zutaten

icon of a walnut 400 ml geschälte Walnüsse 
butter with a knife sticking in it 1 TL Butter
ryebag of flour 500 ml Roggenmehl
bag of flour 500 ml Weizenmehl
salt 2 TL Salz
cubes of sugar 1 TL Zucker
butter with a knife sticking in it 30 ml Butter
2 eggs 1 Ei
sachet of yeast 4 TL (2 Päckchen) Trockenhefe
3 drops of water 1/4 L Wasser

Zubereitung

  1. 8 schöne Walnusshälften aussuchen und beiseite stellen. Die restlichen Walnüsse grob hacken und mit dem Teelöffel Butter in einer Pfanne leicht anrösten. Nicht schwarz werden lassen, sonst schmecken sie bitter! Abkühlen lassen.
  2. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel sieben und das Salz dazugeben. Die Trockenhefe in das lauwarme Wasser geben, den Teelöffel Zucker hinzufügen und warten bis die Hefe aktiviert ist (bis es blubbert).
  3. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen (das kann einfach in der Mikrowelle). Butter, Ei und das Hefegemisch zu dem Mehl geben und das Ganze zu einem glatten Teig kneten (ca. 10 Minuten).
  4. Den Teig zu einem Ball formen und in die bemehlte Schüssel legen. Die Schüssel mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den Teig in 8 gleich große Kugeln teilen und kurz durchkneten. In einer runden Backform arrangieren (eine Teigkugel in die Mitte, die anderen drumherum), jeweils eine Walnusshälfte auf eine Teigkugel legen und nochmals eine Stunde gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 250 Grad Celsius (480 Fahrenheit) vorheizen und eine feuerfeste Form mit Wasser in den unteren Teil des Ofens stellen. Die Walnussbrötchen in der oberen Hälfte des Ofens platzieren und erstmal 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 200 Grad Celsius (390 Fahrenheit) reduzieren und weitere 50 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

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Slice of German apple crumble cake (Apfelstreuselkuchen) on a plate

Apfelstreuselkuchen


Vokabeln – Definition

  • Mürbeteig, der – Kuchenteig aus Zucker, Fett, Eiern, und Mehl
  • knusprig (adj.) – frisch gebacken mit harter Kruste
  • Streusel, der oder das – aus Butter, Zucker und Mehl bestehendes Klümpchen zum Bestreuen von Kuchen


Text

Apfelstreuselkuchen, ein Klassiker unter den deutschen Kuchen! Die Basis ist ein einfacher Mürbeteig, der mit einer leckeren Apfel-Zimt-Füllung belegt ist. Knusprige Streusel machen den Kuchen komplett. 

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Recipe

Zutaten

Mürbeteig:
bag of flour 400ml/211g Weizenmehl
spoon 2 TL Backpulver
cubes of sugar 120ml/100g Zucker
vanillacubes of sugar 2 TL Vanillezucker
salt 1 Prise Salz
2 eggs 1 Ei
butter with a knife sticking in it 150ml/140g Butter (zimmerwarm)

Füllung:
apple icon 7 Äpfel
cubes of sugar 90ml/75g Zucker
2 sticks of cinnamon 1 TL Zimt
butter with a knife sticking in it 20ml/g Butter
lemon with a slice of lemon 1 TL Zitronensaft

Teig für die Streusel:
butter with a knife sticking in it 90ml/85ml Butter (zimmerwarm)
cubes of sugar 100ml/85g Zucker
vanillacubes of sugar 2 TL Vanillezucker
bag of flour 300ml/152g Mehl

Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und dann den Zucker, das Ei, die Butter und das Salz hinzufügen un zu einem Teig kneten oder mit einem Mixer mit Knethaken verarbeiten. Eine runde Backform (ca. 26 cm Durchmesser), am Besten eine Springform, einfetten und den Teig auf dem Boden verteilen. Einen Rand von mindestens 2 cm Höhe bilden. 
  2. Die Äpfel schälen und waschen. Kerngehäuse entfernen und würfeln. Mit der Butter in einen Topf geben. Zucker und Zimt hinzufügen und 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Für den Streuselteig die Zutaten mischen und zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Streusel verschiedener Größe formen (bis zu 1 cm Durchmesser).
  4. Erst die Apfelmischung auf dem Kuchenboden verteilen und dann die Streusel gleichmäßig darüber verteilen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad Celsius (390 Fahrenheit) vorheizen und den Kuchen ca. 50 Minuten backen

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Berlin Heaven (Berliner Himmelreich) yeast dumplings with stewed dried fruit on a plate

Berliner Himmelreich


Vokabeln – Definition

  • Himmelreich, das – das Paradies, der Himmel
  • schmelzen (v) – durch Wärme flüssig machen
  • glatt (adj.) – ohne sichtbare, spürbare Unebenheiten


Text

Gibt es einen besseren Namen für ein Gericht als “Berliner Himmelreich”? Das Gericht besteht aus luftigen Hefeklößen und gekochtem Backobst und ist damit eines der recht häufigen süßen Hauptgerichte der deutschen Küche. Das Essen ist einfache Hausmannskost, das man gut mit vorhandenen Vorräten zubereiten kann. Auf einem Foto kommt dieses Gericht vielleicht nicht am Besten raus, aber ich kann euch versichern, dass es ganz hervorragend schmeckt. Und falls ihr euch nicht an die Idee gewöhnen könnt etwas Süßes als Hauptgericht zu essen, könnt ihr das Himmelreich auch einfach als Nachtisch servieren. Das “Berliner Himmelreich” ist nah mit dem “Schlesischem Himmelreich verwandt. Das “Schlesische Himmelreich” verwendet aber Kartoffelklöße und hat mit geräuchertem Schweinebauch auch noch eine herzhafte Komponente.

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Rezept

Zutatenframed picture
250g Backobst (Mix aus z.B. getrockneten Pflaumen, Aprikosen, Äpfeln)
Wasser zum Einweichen
1-2 EL Zucker
1 Stange Zimt
1 TL Speisestärke
500g/900ml Mehl
14g/4tsp Trockenhefe
50g/53 ml Zucker
50g/52 ml Butter
1/4 L Milch
1 Ei
1 Prise Salz
50g/52 ml Butter
2 EL grobe Semmelbrösel













Zubereitung

  1. Das Backobst mit Wasser abbrausen. In eine Schüssel legen und mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen lassen.
  2. Am nächsten Tag das Mehl in eine andere, große Schüssel sieben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Trockenhefe und geschmolzene Butter in die lauwarme Milch geben und einen Löffel Zucker hinzufügen. Diese Mischung in die Mulde geben und ein wenig Mehl drüber streuen. An einem warmen Ort stehen lasse, bis die Mischung zu blubbern anfängt (nach 5-10 Minuten).
  3. Das Ei hinzufügen und das Ganze zu einem glatten Teig verkneten bis er nicht mehr in der Schüssel kleben bleibt. Den Teig in 8 gleichgroße Stücke teilen und zu runden Bällen kneten. An einem warmen Ort zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.
  4. In einem breiten Topf eine große Menge Wasser zum Kochen bringen und dann die Klöße hineingeben. Den Deckel auf den Topf legen un die Klöße bei geringer Hitze etwa 20 Minuten garen lassen.
  5. In der Zwischenzeit das Backobst mitsamt der Flüssigkeit in einen Topf geben. Die Zimtstange und den Zucker hinzufügen und kochen bis das Obst leicht zerfällt. Die Zimtstange entfernen. Die Speisestärke in etwas Wasser auflösen und kurz mit dem Backobst aufkochen.
  6. Die restliche Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel goldbraun anbraten.
  7. Die gekochten Klöße mit dem gekochten Backobst servieren und die Semmelbrösel darüber geben.

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