white asparagus and pea cake

Spargelkuchen


Vokabeln – Definition

  • auspalen (v) – Erbsen aus der Hülse herauslösen
  • Pergamentpapier, das – fettundurchlässiges Papier
  • Hülsenfrucht, die – bestimmte Samen, z. B. der Erbse, Bohne oder Linse

Text

Es ist noch immer Spargelzeit, also Zeit für ein weiteres Spargelrezept (ein ganz traditionelles Rezept für Spargel mit Sauce Hollandaise habe euch ja schon vorgestellt)! Und ein deutsches Spargelrezept dreht sich natürlich meistens um weißen Spargel (obwohl dieses Rezept wahrscheinlich auch mit grünem Spargel schmeckt, das habe ich aber noch nicht ausprobiert).

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Rezept

Zutaten

Teig:
bag of flour 400 ml Vollkornweizenmehl
butter with a knife sticking in it 120ml / 115 g Butter
2 eggs 1 Ei
salt Salz
3 drops of water 1-2 EL kaltes Wasser

Füllung:
700ml Erbsenschoten (ca. 120ml geschälte Erbsen)
asparagus 1 Bund weißer Spargel
2 eggs 3 Eier
cup of cream 125 ml Sahne
saltpepper mill Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben und das Salz untermischen. Butter aus dem Kühlschrank in kleine Stücke schneiden und mit dem Mehl zerreiben. Ei und Wasser hinzufügen und schnell zu einem Teig verkneten. Teig dünn ausrollen und in eine runde Kuchenform legen. Im Kühlschank ca. 1 Stunde kaltstellen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Celsius (395 Fahrenheit) vorheizen.
  3. Den Spargel schälen und die Erbsen auspalen. In kochendem Wasser den Spargel 6 Minuten lang kochen. Nach 3 Minuten die Erbsen mitkochen. Danach aus dem Topf nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Den Teigboden 15 Minuten blindbacken (den Teigboden dazu mit Pergamentpapier auslegen und die Kuchenform mit getrockneten Kichererbsen oder anderen Hülsenfrüchte füllen).
  5. Die Kichererbsen und das Pergamentpapier entfernen und den Kuchenboden abkühlen lassen.
  6. Eier in Eiweiß und Eigelb trennen. Eiweiß steif schlagen. Sahne und Eigelb mit einander verrühren. Leicht salzen und pfeffern und dann vorsichtig das Eiweiß unterheben.
  7. Spargel in Stücke schneiden und Spargel und Erbsen auf dem Kuchenboden verteilen. Die Eiermischung auf dem Kuchen verteilen und den Spargelkuchen ca. 35 Minuten backen.

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savoury (asparagus) and sweet (rhubarb and raspberry) cream cheese tarts

Picknick-Tarten


Vokabeln – Definition

  • Klümpchen, das – Verkleinerungsform von “der Klumpen” (Brocken, formbare Masse ohne bestimmte Form)
  • Leckerei, die – etwas Leckeres (meistens süß)
  • auftauen (v) – etwas zum Tauen (Gefrorenes durch Einfluss von Wärme schmelzen) bringen

Text

Ich gehe gerne picknicken, ob auf einer Wiese oder am Strand, ein bunt gemischter Picknickkorb voll Leckereien darf nicht fehlen. Aber ich will vorher nicht ewig in der Küche stehen. Daher sind mir diese Picknick-Tarten gerade recht. Mit gekauften Böden und einem kleinen Twist hat man schnell sowohl einen Hauptgang als auch Nachtisch. Denn die Frischkäsefüllung schmeckt sowohl mit Gemüse als auch Obst. Ganz viele Varianten sind möglich, aber da ich gerade jede Woche grünen Spargel und Rhabarber im Gemüsepaket bekomme, habe ich eine grüne Spargeltarte und eine Rhabarber-Himbeer-Tarte gebacken.

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Rezept

Zutaten

pie shell 2 frische oder TK Quiche- & Tarteteige aus dem Supermarkt (je Ø 23 cm, 9 in) 
cream cheese 200 g Frischkäse
eggs 3 Eier
bottle of milk 150 ml Milch

Für die herzhafte Variante:
salt 1/2 TL Salz
asparagus 12 Spargelspitzen (ca. 10 cm lang)

Für die süße Variante:
vanilla 2 Spritzer Vanilleextrakt
cubes of sugar 1 EL Zucker (oder 2 EL je nach Belieben)
12 Rhabarberstangen (ca. 10 cm lang)
raspberry Eine Handvoll Himbeeren (frisch oder TK)

Zubereitung

  1. Falls nötig den Tarteteig auftauen lassen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad Celsius (390 Fahrenheit) vorheizen.
  3. Frischkäse, Eier und Milch miteinander verrühren bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  4. Die Frischkäsecreme halbieren.
  5. Für die herzhafte Tarte Salz unter die eine Hälfte der Frischkäsemasse rühren. Die Spargelspitzen strahlenförmig, wie die Speichen eines Rads, auf dem Tarteboden anordnen. Die Frischkäsecreme darüber geben.
  6. Für die süße Tarte Zucker und Vanilleextrakt unter die andere Hälfte der Frischkäsecreme rühren. Die Rhabarberstangen auch wie die Speichen eines Rads auf dem zweiten Tarteboden anordnen, die Lücken mit Himbeeren füllen und die süße Frischkäsecreme darüber geben.
  7. Beide Tarte in den Ofen geben und ca. 40 Minuten lang backen, bis die Frischkäsecreme fest geworden ist.

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Beets with the tops cut off to reveal their colours, red, yellow and candy cane beetroots

(Rote) Beete-Orangen Suppe


Vokabeln – Definition

  • etw. erhitzen (v) – etw. heiß machen, erwärmen
  • die Prise – kleine Menge einer feinkörnigen Substanz, die man mit zwei Fingern fassen kann  
  • schwitzen (v) – in heißem Fett glasig oder hellbraun werden lassen

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Rezept

Zutaten

beetroot 5 Rote Beeten (oder ein Mix aus Roter Beete, Ringelbeete und Gelber Beete)
onions 1 kleine Zwiebel
butter with a knife sticking in it Etwas Butter
salt Eine Prise Salz
3 drops of water 250 ml Wasser
orange 1 (Blut)orange
sour cream 2 EL Sahne
saltpepper mill Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Beeten und Zwiebel schälen und klein würfeln.
  2. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin leicht glasig schwitzen.
  3. Die Betewürfel hinzufügen, eine Prise Salz hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Dann mit dem Wasser aufkochen und bei niedriger Temperatur weiter köcheln lassen, bis die Betewürfel weich sind.
  4. Das Ganze mit einem Stabmixer fein pürieren. Den Saft einer Orange hinzufügen und leicht erhitzen. Nach Belieben etwas Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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tulips and a mason jar of pickled pumpkin

Kürbis süß sauer


Vokabeln – Definition

  • dazugeben (v) – zu etwas Vorhandenem zufügen
  • eingelegt (adj) – liegend in einer Flüssigkeit (vor allem Essig), zum haltbar machen
  • Fruchtfleisch, das – saftiger, oft essbarer Teil einer Frucht

Text

In meinem eigenen Kochrepertoire habe ich so einige Kürbisrezepte von Kürbissuppe zu Kürbispuffern und Kürbisbrot, gebacken im Ofen, in Risotto, Curries und Eintöpfen. Aber wenn ich daran denke, was ich früher so an Kürbis gegessen habe, dann erinnere ich mich vor allem an Kürbissuppe und Kürbis süß sauer. Das ist in einem Essigsud eingelegter Kürbis, den man zu allem möglichen essen kann.

Bis jetzt hatte ich das noch nie selber ausprobiert, aber da ich fermentiertes Gemüse eigentlich immer lecker finde, ich stelle gerne Sauerkraut oder Kimchi her, habe ich mich mal in die Testküche begeben. So, das war jetzt wieder so ein schön verschachtelter deutscher Satz, der in der englischen Übersetzung vermutlich in 3 geteilt wird.

Inspiriert hat mich das Rezept vom Hexenlabor. Und eine Version mit roter Beete habe ich auch gleich noch hergestellt.

Zur Einführung habe ich vor einer Weile übrigens einen Artikel rund ums Fermentieren, Sauerkraut und die wichtigsten deutschen Vokabeln geschrieben. 

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Rezept

Zutaten

cubes of sugar 500ml Zucker
bottle of vinegar 500ml Weißweinessig (6% Säure)
3 drops of water 500ml Wasser
salt 2 TL Salz
pumpkin 1 kleiner/mittelgroßer Kürbis oder Flaschenkürbis
clove Ein paar Nelken
sprig with leavesEin paar Lorbeerblätter

Zubereitung

  1. Zucker, Essig, Wasser und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Das feste Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Die Kürbisstücke zu dem Essigsud dazugeben und das ganze köcheln lassen bis der Kürbis bissfest gegart ist.
  4. In der Zwischenzeit ein paar Einmachgläser auskochen und gut trocknen lassen (ich mache das meistens im Backofen bei geringer Hitze).
  5. Die heißen Kürbisstücke in die Einmachgläser geben und mit dem Essigsud auffüllen. Die Nelken und Lorbeerblätter (oder andere Gewürze) dazugeben und die Gläser dann gut verschliessen. Für ein paar Minuten umgedreht auf dem Decken stehen lassen und die Gläser dann abkühlen lassen.

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Hirse-Pastinaken-Bratlinge


Vokabeln – Definition

  • Rispe, die – aus mehreren Trauben zusammengesetzter Blütenstand
  • altherkömmlich (adv) – althergebracht, seit Langem üblich, überliefert, gewohnt 
  • (seit) jeher (adj) – so lange, wie die Erinnerung zurückreicht

Text

Kennt ihr Hirse und Pastinaken? Hirse ist eine Art von Getreide mit ährenähnlicher Rispe und kleinen, runden Körnern. Der Geschmack ist mild und leicht nussig. Hirse wird sowohl in süßen (z.B. Hirsebrei) als auch in herzhaften Gerichten verwendet. Früher, im Mittelalter und davor, war die Hirse weit verbreitet und wurde dann nach und nach durch andere Getreidearten und den Aufstieg der Kartoffel verdrängt.
Pastinaken sind ein seit dem Altertum bekanntes Wurzelgemüse. Pastinaken sind eng mit der Karotte verwandt, haben jedoch eine konischere Form, eine blass-weiße Farbe und einen etwas milderen, süßeren Geschmack.
Ähnlich wie auch zum Beispiel die Wurzelpetersilie oder Mangold sind beide seit jeher in der deutschen Küche vertreten, waren aber in den letzten Jahrzehnten aus der Mode gekommen. Jetzt, da der Fokus auf regionale und saisonale Zutaten fällt, sind sie wieder im kommen, und das schreit nach neuen Rezepten. Statt eines traditionellen Rezepts hab ich einfach mal selbst eines zusammengestellt. Ein modernes, deutsches Rezept aus altherkömmlichen Zutaten.

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Rezept

Zutaten

Bratling:
millet 250ml Hirse
cup of broth 350ml Gemüsebrühe
shallot bulb 1 Schalotte
parsnip 1 große Pastinake
2 eggs 2 Eier
bag of flour 2 EL Mehl, Weizengrieß oder Semmelbrösel
parsley 1 EL gehackte Petersilie
saltpepperSalz und Pfeffer
bottle of sunflower oilbutter with a knife sticking in it Öl oder Butter

Dip:
sour cream 50ml saure Sahne
bottle of sunflower oil 1 TL Rapsöl
lemon 1 Spritzer Zitrone
chives 1 EL Schnittlauch
salt Salz nach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Hirse und die Gemüsebrühe in einen Topf geben und 15 Minuten köcheln lassen. Die Pastinake schälen und klein würfeln. Nach 5 Minuten zu der Hirse geben und 10 Minuten mitköcheln. Flüssigkeit abgieße, Hirsemischung beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
  2. Die Schalotte schälen und fein würfeln. In eine Schüssel geben und die Hirsemischung hinzufügen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut vermischen.
  3. Etwas Öl und/oder Butter in einer Pfanne erhitzen. Kleine Bratlinge (wenn sie zu groß sind zerbrechen sie leicht) formen und von beiden Seiten goldbraun anbraten.
  4. Die Zutaten für den Dip miteinander verrühren. Alternativ kann man die Bratlinge auch mit Kräuterquark servieren.
  5. Die Bratlinge mit dem Dip servieren.

P.S.: Noch eine Alternative: Statt in der Pfanne anbraten, die Bratlinge einfach im vorgeheizten Backofen (180 Grad Celsius, 350 Fahrenheit) 20 Minuten backen. Das funktioniert auch gut und die Bratlinge sind statt kross gebraten schön saftig.

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walnut rolls

Walnussbrötchen


VOKABELN

  • Backofen, der – Teil des Herdes, in dem etwas in einer Röhre durch Hitzeeinwirkung gar gemacht wird
  • kneten (v) – eine weiche Masse mit den Händen bearbeiten
  • bedecken (v) – mit etwas verhüllen, verbergen


Text

Hier ein einfaches, deutsches Brotrezept für ein Walnussbrot oder -brötchen. Es ist einfach zuzubereiten und die Walnüsse verleihen diesem Roggenbrot viel Geschmack und Knusper.

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Rezept

Zutaten

icon of a walnut 400 ml geschälte Walnüsse 
butter with a knife sticking in it 1 TL Butter
ryebag of flour 500 ml Roggenmehl
bag of flour 500 ml Weizenmehl
salt 2 TL Salz
cubes of sugar 1 TL Zucker
butter with a knife sticking in it 30 ml Butter
2 eggs 1 Ei
sachet of yeast 4 TL (2 Päckchen) Trockenhefe
3 drops of water 1/4 L Wasser

Zubereitung

  1. 8 schöne Walnusshälften aussuchen und beiseite stellen. Die restlichen Walnüsse grob hacken und mit dem Teelöffel Butter in einer Pfanne leicht anrösten. Nicht schwarz werden lassen, sonst schmecken sie bitter! Abkühlen lassen.
  2. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel sieben und das Salz dazugeben. Die Trockenhefe in das lauwarme Wasser geben, den Teelöffel Zucker hinzufügen und warten bis die Hefe aktiviert ist (bis es blubbert).
  3. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen (das kann einfach in der Mikrowelle). Butter, Ei und das Hefegemisch zu dem Mehl geben und das Ganze zu einem glatten Teig kneten (ca. 10 Minuten).
  4. Den Teig zu einem Ball formen und in die bemehlte Schüssel legen. Die Schüssel mit einem Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den Teig in 8 gleich große Kugeln teilen und kurz durchkneten. In einer runden Backform arrangieren (eine Teigkugel in die Mitte, die anderen drumherum), jeweils eine Walnusshälfte auf eine Teigkugel legen und nochmals eine Stunde gehen lassen.
  6. Den Backofen auf 250 Grad Celsius (480 Fahrenheit) vorheizen und eine feuerfeste Form mit Wasser in den unteren Teil des Ofens stellen. Die Walnussbrötchen in der oberen Hälfte des Ofens platzieren und erstmal 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 200 Grad Celsius (390 Fahrenheit) reduzieren und weitere 50 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

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