Gingerbread house with white frosting decoration

Pfefferkuchendekorationen

Nach den weichen, saftigen Elisenlebkuchen, jetzt noch ein Rezept für den härteren Pfefferkuchen. Aus dieser Art von Lebkuchen kann man ganz wunderbar alles Mögliche an Weihnachtsdekorationen basteln. Von Weihnachtsbaumschmuck bis zum kleinen Hexenhäuschen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.

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Zutatenframed picture
340g/230ml Rübensirup
120g/140ml Zucker
100g/100ml Butter
500g/950ml Mehl
4 TL Ingwerpulver
4 TL Zimtpulver
1 TL Nelkenpulver
1 TL Anispulver
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
2 Prisen Hirschhornsalz
1 Ei
30 ml Wasser
Puderzucker













Zubereitung

1. Den Rübensirup mit der Butter und dem Zucker in einem Topf erhitzen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Hirschhornsalz in der Sirupmasse auflösen und die Sirupmasse dann abkühlen lassen.

2. Das Mehl sieben und mit den Gewürzen (Ingwer, Zimt, Nelke, Anis, Pfeffer) und dem Salz mischen. Dann die abgekühlte Sirupmasse und das Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Falls nötig etwas Wasser dazugeben. Den Teig über Nacht kalt stellen.

3. Den Backofen auf 175 Grad Celsius (350 Fahrenheit) vorheizen

4. Den Teig 1/2 cm hoch ausrollen. Für die Weihnachtsbaumdekorationen diverse Formen, zum Beispiel Sterne und Herzen, ausstechen. Mit einem hölzernen Zahnstocher den Pfefferkuchen durchstechen und den Zahnstocher beim Backen stecken lassen (dadurch bleibt eine Öffnung zum Aufhängen offen). Wenn ihr ein Pfefferkuchenhaus basteln wollt, dann erst aus Papier Schablonen für die Wände und das Dach ausschneiden und dann alles Baumaterial aus dem Teig schneiden. Alle Teile auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im Ofen 18 Minuten backen

5. Den Puderzucker mit etwas Wasser (oder alternativ Kokosmilch, damit die Glasur nicht zu durchsichtig wird) zu einem dicken Brei vermischen. Die Pfefferkuchen damit nach Belieben dekorieren. Um das Pfefferkuchenhaus stabil zusammenzubauen eventuell einen dicken Zuckersirup verwenden.

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4 soft German gingerbread cookies on a plate (Elisenlebkuchen)

Elisenlebkuchen

Elisenlebkuchen sind ganz anders als die härteren Lebkuchen, die man auch im englischsprachigen Raum kennt. Durch die Eischneemasse (und mal wieder sind die Armmuskeln gefragt, falls man keinen elektrischen Schneebesen besitzt) und den hohen Nussanteil bleiben die Lebkuchen schön weich. Traditionell werden Elisenlebkuchen auf essbaren Oblaten gebacken. Ich habe in Kanada nirgendwo welchen finden können und sie schmecken auch ohne die Oblatenschicht gut. 

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Zutatenframed picture
100g/250ml gehackte Mandeln
60g/150ml Zitronat und Orangeat
2 Eier
125g/150ml Zucker
125g/240ml Mehl
1 Messerspitze weißer Pfeffer
1 TL gemahlener Kardamom
1 Messerspitze Hirschhornsalz
3 TL Zimtpulver
2 TL Nelkenpulver
1 TL abgeriebene, unbehandelte Zitronenschale
10 runde Oblaten (wahlweise), ca. 8 cm Durchmesser
4 EL Puderzucker und/oder Kuvertüre












Zubereitung

  1. Die gehackten Mandeln auf einem Blech verteilen und in einem vorgeheizten Ofen (200 Grad Celsius, 390 Fahrenheit) 7 Minuten goldbraun rösten. Das Zitronat und Orangeat fein hacken.
  2. Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Den Zucker zu den Eigelben geben und cremig rühren. Den Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben und 5 Minuten weiterschlagen.
  3. Die Gewürze mit dem Mehl vermischen und abwechselnd löffelweise mit den Mandeln, dem Zitronat und Orangeat unter die Masse heben.
  4. Zuckgedeckt über Nacht kühl stellen.
  5. Ofen auf 175 Grad Celsius (350 Fahrenheit) vorheizen. Lebkuchenteig mit einem in warmem Wasser vorgewärmten Messer auf die Oblaten streichen, oder runde Fladen von 8 cm Durchmesser auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech formen.
  6. Im Ofen etwa 15 Minuten backen.
  7. Den Puderzucker mit 2 EL Wasser verrühren und die Lebkuchen damit noch heiß glasieren. Alternativ die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen damit bestreichen.

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6 German cookies, tree cake tops (Baumkuchenspitzen)

Baumkuchenspitzen

Baumkuchenspitzen sind ein bischen mühsam zuzubereiten, denn der Teig wird in Schichten gebacken um die typische Maserung, die den Jahresringen eines Baumes gleicht, zu erhalten. Sie halten sich ein paar Wochen und können deshalb gut als weihnachtliches Mitbringsel verschenkt werden.

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125g (130ml) Butter
125g (150ml) Zucker
1 TL Vanilleextract
3 Eier
63g (115ml) Mehl
38g (75ml) Speisestärke
50g (120ml) gemahlene Mandeln
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 EL Rosenwasser
1 TL Rum oder Rumextract
100g Kuvertüre










Zubereitung

  1. Weiche Butter, Zucker und Vanilleextrakt und Eier in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen schaumig rühren, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat.
  2. Das Mehl, die Speisestärke und die Mandeln miteinander vermischen und löffelweise unter die Buttermischung ziehen.
  3. Dann die Zitronenschale, das Rosenwasser und den Rum unterrühren.
  4. Ein kleines Backblech oder eine andere feuerfeste Form mit Alufolie auslegen und sicherstellen, dass der Rand zu allen Seiten gut hochsteht. Die Folie gut einfetten.
  5. Den Ofen auf 200 Grad Celsius vorheizen.
  6. Eine dünne (ca. 3mm) Teigschicht auf dem Backblech verteilen und den Teig ein paar Minuten backen bis die Oberfläche anfängt zu bräunen.
  7. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die nächste dünne Teigschicht auf den gebackenen Teig streichen und wieder ein paar Minuten backen bis die Oberfläche anfängt zu bräunen. Diese Prozedur wiederholen bis der Teig verbraucht ist.
  8. Den Kuchen vorsichtig auf eine Arbeitsfläche stürzen und die Alufolie entfernen. Den Kuchen sofort in 3cm große Quadrate schneiden und wenn gewünscht nochmals diagonal zu Dreiecken, den typischen Spitzen, halbieren.
  9. Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Die Baumkuchenspitzen auf eine Gabel spießen und durch die Kuvertüre ziehen. Abtropfen lassen und auf einem Kuchendraht fest werden lassen.

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German vanilla crescents (Vanillekipferl) dusted with icing sugar on a baking tray

Vanillekipferl

Vanillekipferl sind ein traditionelles, weit verbreitetes und beliebtes Weihnachtsgebäck. Im Vergleich zu den Zimtsternen gestern sind sie typische Plätzchen mit viel Butter, Zucker und Weizenmehl und daher auch so unwiderstehlich gut. Aus praktischen Erwägungen kommen sie gleich nach den Zimtsternen hier im Blog vor, denn man kann die zwei Rezepte am Besten am gleichen Tag backen. Warum? Zimtsterne bereitet man mit Eiweiß zu und Vanillekipferl mit Eigelb und ich habe die Rezepte so geschrieben, dass ihr für beide Rezepte zusammen genau zwei Eier braucht. Ich wünsche euch ein frohes Backen!

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210g Butter
2 Eigelb
70g/84ml Zucker
1/2 TL Vanilleextract
40g/98ml geriebene Mandeln
280g/580ml Mehl
150g/280ml Puderzucker
16g/18ml Vanillezucker







Zubereitung

  1. Butter, Eigelb, Zucker und Vanillearoma zusammen schaumig rühren.
  2. Geriebene Mandeln und Mehl hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  3. Den Teig 2-3 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Den Backofen auf 175 Grad Celsius (350 Fahrenheit) vorheizen.
  5. In der Zwischenzeit den Teig zu kleinen Hörnchen formen und dann im Backofen 10-15 Minuten backen.
  6. Die Vanillekipferl aus dem Ofen nehmen und sofort in einer Mischung aus Puderzucker und Vanillezucker wälzen. Fertig!

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Cinnamon stars (Zimtsterne, German christmas cookies) on a baking tray

Zimtsterne

Der Winter ist da und viele von uns sind in einer Art von Lockdown aufgrund des Coronaviruses. Das bedeutet viel Zeit zu Hause. Aber in der Advents- und Weihnachtszeit bedeutet das auch Gemütlichkeit, Kerzenschein und den Duft von frisch gebackenen Plätzchen. In den nächsten Wochen werde ich euch viel schöne Plätzchen-, Stollen- und Lebkuchenrezepte vorstellen. Heute beginne ich mit einem meiner Lieblingsplätzchen, Zimtsternen. Die Hauptzutaten sind Mandelmehl, Zucker und Eier und dadurch viel leichter als andere Plätzchen die mit viel Butter und Weizenmehl zubereitet werden. Wenn ihr ein elektrisches Handrührgerät habt ist das Rezept schnell und einfach zubereitet. Wenn ihr wie ich nur einen Schneebesen besitzt, dann ist das Rezept gleichzeitig eine Gute Manier um die Armmuskeln aufzubauen ;).

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2 Eiweiß
260g/550ml gemahlene Mandeln
200g/210ml sugar
1 TL Zitronensaft
1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
1 EL Zimt
Je eine Prise gemahlene Nelken und Piment






Zubereitung

1. Die Eiweiße in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen des elektrischen Handrührgerätes zu einem sehr steifen Eischnee schlagen (oder mit einem einfachen Schneebesen und ständigem Schlagen per Hand steif schlagen, wie schon erwähnt eine gute Armübung…)

2. Den Zucker langsam, peu a peu, in den Eischnee rieseln, dabei ständig weiterschlagen bis sich der Zucker weitestgehend aufgelöst hat. Zum Schluß den Zitronensaft unterrühren

3. 3 Esslöffel der Eischneemasse für die Glasur zur Seite stellen

4. Die Mandeln und die Gewürze unter die Schaummasse heben und gut untermischen bis ein fester formbarer Teig entsteht.

5. Die Arbeitsfläche mit ein wenig Zucker bestreuen und den Teig darauf 4-5 mm dick ausrollen. Falls der Teig am Nudelholz klebt auch die Teigoberfläche leicht zuckern

6. Mit einem Förmchen Sterne ausstechen und diese mit der Eischneeglasur bestreichen

7. Den Backofen auf 180 Grad Celsius (350 Fahrenheit) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Zimtsterne darauf legen. In der Mitte des Backofens etwa 12 Minuten backen (die Glasur sollte hell bleiben). Danach auf einem Küchengitter abkühlen lassen.

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