German onion soup being stirred in a pot

Zwiebelsuppe

Nach einem Herbstspaziergang bei dem einem der Wind um die Ohren saust sehnt man sich nach etwas Warmen. Was ist da besser als eine ganze Weile in der Küche zu stehen um langsam aber sicher eine wärmende Zwiebelsuppe zu kreieren?

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REZEPT

Zutatenframed picture
Etwas Öl oder Butter
4 Zwiebeln
3 Zweige Thymian
1 EL Mehl
3 EL Bier
200ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer






Zubereitung

1. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden.

2. Etwas Öl und/oder Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Thymian dazugeben. Leicht salzen und unter Rühren bei geringer Hitze schmoren bis sie weich sind, das dauert einige Zeit (mindestens eine halbe Stunde). 

3. Das Mehl einrühren und dann mit dem Bier ablöschen

4. Die Gemüsebrühe hinzugeben und noch weitere 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

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root parsley/parsley root soup (Wurzelpetersiliensuppe)

Wurzelpetersiliensuppe


Vokabeln – Definition

  • etwas erwärmen (v) – etwas warm machen
  • erhitzen (v) – heiß machen, stark erwärmen
  • auffüllen – (wieder) vollmachen, nachfüllen

Text

Wurzelpetersilie und Pastinaken sind zwei Wurzelgemüse die sich sehr ähneln. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pastinaken und Wurzelpetersilie? Die meist kleinere und dünnere Wurzelpetersilie ist würzig, während die Pastinake mild im Geschmack ist. Oben im Bild ist die Wurzelpetersilie (auch Petersiliewurzel genannt) links im Bild, die Pastinake rechts. Pastinaken backe ich gerne im Ofen, und aus Wurzelpetersilie mache ich Suppe, siehe das Rezept hier unten.

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Rezept

Zutaten

framed picture
Etwas Öl oder Butter
1 Zwiebel
1 EL Weißwein (optional)
500g Wurzelpetersilie
2 Kartoffeln
500ml Gemüsebrühe
100ml Sahne
1 Prise geriebene Muskatnuss
Salz und Pfeffer








Zubereitung

2. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen. Die Wurzelpetersilie und die Kartoffeln dazugeben, mit der Gemüsebrühe auffüllen und das ganze köcheln lassen bis die Kartoffeln und Wurzelpetersilie weich sind.

1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Wurzelpetersilie schälen und in Stücke schneiden. Die Kartoffeln pellen und in Stücke schneiden.

3. Das Ganze mit einem Stabmixer pürieren.

4. Die Sahne dazugeben und noch einmal leicht erwärmen und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

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1 pumpkin, 2 shallots, 1 garlic bulb

Kürbissuppe


Vokabeln – Definition

  • Belieben, das – Ermessen, Willkür
  • variieren (v) – abwandeln, anders machen
  • würfeln (v) – in Würfel zerschneiden

Text

Auf dem Bauernmarkt habe ich gestern einen kleinen Kürbis gekauft, genau die richtige Größe um eine Kürbissuppe für zwei zu kochen. Das Grundrezept ist ganz einfach und kann auf alle möglichen Arten variiert werden. Es ist zwar nicht sehr traditionell, aber ich mag meine Kürbissuppe am liebsten ein bischen schärfer durch das Zufügen von Ingwer und Chili. Oder ich gebe ein paar Teelöffel Orangensaft dazu um der Suppe eine fruchtige Note zu verleihen.

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Rezept

Zutaten

framed picture
1 kleiner Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Butter
500ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
Sahne



butter

salt shaker

Zubereitung

1. Den Kürbis würfeln (je nach Kürbisart lasse ich die Schale einfach dran), die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und in kleine Stücke schneiden.

2. Etwas Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig schwitzen.

3. Die Kürbisstücke hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Dann mit der Gemüsebrühe aufkochen und bei niedriger Temperatur weiter köcheln lassen bis die Kürbisstücke weich sind.

4. Das Ganze mit einem Stabmixer fein pürieren. Nach Belieben etwas Sahne hinzufügen und nochmals erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

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bulb of kohlrabi

Kohlrabi ganz klassisch


Vokabeln – Definition

  • abklappern (v) – (eine Anzahl Personen, Orte) der Reihe nach aufsuchen
  • Seltenheit, die –  etwas das nicht häufig vorkommt
  • streuen (v) – etwas mit leichtem Schwung über einer Fläche verteilen


Text

Eine Gemüsesorte die im deutschsprachigen Raum weit verbreitet ist und weniger woanders, ist der Kohlrabi. Dieses Wochenende musste ich beim Wochenmarkt in Toronto, 20 Stände abklappern um ein paar Knollen zu finden und dann waren die Blätter leider schon entfernt. Aufgrund seiner Seltenheit habt ihr Kohlrabi vielleicht noch nie gesehen oder gekauft. Einer meiner Lieblingsköche, Yotam Ottolenghi, nannte es in einem seiner Guardian Artikel das „Alien-Gemüse“. Schaut euch mal seine Rezepte mit erfrischenden Abwandlungen für ein sonst so bodenständiges Gemüse an. Ich liebe Kohlrabi und wenn ich eine Knolle kaufe, bekomme ich normalerweise keine Chance damit zu kochen, da es mein Lieblingssnackgemüse ist und es einfach roh in meinem Magen landet. Der Geschmack ist frisch und knackig, irgendwo zwischen einem milden Radieschen und einer gelben Bete. Probiert es einfach aus! Hier gebe ich euch ein ganz traditionelles Kohlrabirezept mit, in Butter gedünstet, cremig und lecker.

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Recipe

Zutaten

kohlrabi 1 Knolle Kohlrabi
butter with a knife sticking in it 20 g Butter
cup of broth 40 ml Wasser (oder Gemüsebrühe)
salt Salz
2 bags of spices geriebene Muskatnuss
parsley1 El Petersilie
lemon Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

1. Den Kohlrabi schälen und alle holzigen Stellen entfernen. Den Kohlrabi in pommesgroße Stifte schneiden. 
2. Falls Blätter am Kohlrabi vorhanden waren können die kleinen, jungen Blätter fein gehackt werden und am Ende über das fertige Gemüse gestreut werden.
3. 10g Butter zerlassen und die Kohlrabistreifen darin andünsten.
4. Das Wasser hinzufügen und alles zugedeckt dünsten lassen bis zur gewünschten Bissfestigkeit (ca. 10-15 Minuten)
5. Nun den Rest der Butter hinzufügen, kurz miterhitzen und das ganze mit Salz, Muskatnuss und Zitrone abschmecken.
6. Mit der Petersilie und eventuell den Kohlrabiblättern bestreuen und servieren.

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