yeast braid next to pussy willow

Hefezopf


Vokabeln – Definition

  • dehnbar (adj) – sich dehnen lassen, biegsam
  • Kranz, der – in der Form eines Ringes
  • geschmeidig (adj) – weich, biegsam und glatt

Text

Ostern steht vor der Tür und bis jetzt ist meine einzige Vorbereitung, neben ein ganz klein bisschen Deko, die Perfektionierung eines Hefezopfrezeptes mit nordamerikanischen Mehlsorten (über deutsche Mehlsorten sollte ich auch noch irgendwann mal einen Artikel schreiben). Diese Art von Hefeteig sollte man am besten mit einem Mehl fürs Brotbacken (Type 550 und drüber, also zum Beispiel “all-purpose” oder “bread flour”) und nicht mit Mehl für Gebäck (Type 450, “pastry flour”) backen. Ich habe dieses Rezept für einen Osterzopf mit “all-purpose” Mehl von einer lokalen Mühle ausprobiert und es kann deshalb ein bisschen anders im Verhalten sein als “all-purpose” Mehl aus dem Supermarkt. Auf jeden Fall ist der Hefezopf lecker und luftig geworden und beim Kneten kommt es vor allem darauf an, den Teig zu fühlen und bei Bedarf entweder Mehl (aber der Teig sollte nicht zu trocken sein!) oder Milch hinzuzufügen. Der Teig muss ziemlich lange durchgeknetet werden, ich würde mal sagen mindestens 10 Minuten, bis der Teig nicht mehr klebrig, sondern schön dehnbar und beim Auseinanderziehen durchscheinend ist. 

Den Hefezopf kann man auch ganz einfach zu einem Kranz formen oder mit (Rum)Rosinen, Hagelzucker oder Mandelblättchen aufpeppen. 

Diese Art des Hefeteigs ist eng mit der französischen Brioche verwandt (die mit mehr Eiern und Butter gebacken wird) und mit dem Challa der jüdischen Küche (das mit Öl und Wasser statt Butter und Milch gebacken wird). 

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Rezept

Zutaten

butter with a knife sticking in it 110 ml Butter
bag of flour 1000 ml Mehl (all-purpose, Type 550)
sachet of yeast 11 ml Trockenhefe 
cubes of sugar 60 ml Zucker
bottle of milk160 ml Milch
2 eggs 2 Eier
ein paar Safranfäden (optionell)
broken egg 1 Eiweiß
bottle of milk 1 EL Milch

Zubereitung

  1. Die Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker in lauwarme Milch geben und einige Minuten stehen lassen, bis es anfängt, ein bisschen zu schäumen. Die Safranfäden mit ein bisschen Zucker in einem Mörser klein mahlen. Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle zerlassen und dann die Safranfäden und den restlichen Zucker einrühren.
  2. Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Kuhle formen. Eier, Butter und Hefegemisch miteinander verrühren, in die Kuhle geben und dann unter das Mehl mischen.
  3. Den Teig mindestens 10 Minuten durchkneten, bis er geschmeidig und dehnbar ist.
  4. Teig zu einer Kugel formen und 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. In 3 gleich große Teile teilen und diese dann zu 2 cm langen Strängen rollen.
  6. Die Teigstränge zu einem lockeren Zopf flechten (siehe Video). Der Teigstrang kann, falls gewünscht, zu einem Kranz geformt werden (zur Dekoration als Osterkranz kann man in die Mitte dann bunte Eier legen). Auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Den Backofen auf 200 Grad Celsius (392 Fahrenheit) vorheizen.
  8. Eiweiß mit einem Löffel Milch verquirlen und den Hefezopf damit bestreichen. Den Hefezopf ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Video – Hefezopf flechten

Dieses kurze Video zeigt wie man einen Hefezopf mit 3 Strängen flechtet

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jar or red fruit jelly and two small pots of red fruit jelly on top of chia pudding

Erdbeer-Rhabarber Grütze


Vokabeln – Definition

  • experimentell (adj) – frei gestaltet, auf Experimenten basiert
  • flüssig (adj) – weder fest noch gasförmig
  • Klumpen, der – Brocken, Stück, formbare Masse ohne bestimmte Form

Text

Ich hab ein paar Stangen Rhabarber auf dem Wochenmarkt entdeckt und mein Herz hat einen Sprung gemacht. Der Frühling ist endlich da und was gibt es Besseres als ein Dessert mit Rhabarber? Am besten natürlich in Kombination mit Erdbeeren. Also habe ich mich gleich daran gemacht, Erdbeer-Rhabarber-Grütze zu kochen. Und mitten im Kochen, in der Küche stehend, fällt mir auf, dass ich keine Speisestärke im Haus habe… Und die ist ziemlich wichtig für rote Grütze…  Also hab ich erst mal gegrübelt, aber dann viel mir ein, dass man ja auch geschroteten Leinsamen als Bindemittel verwenden kann und das hat auch ganz gut geklappt. Lecker geschmeckt hat es auf jeden Fall und durch die Leinsamen ist die Grütze auch ein bisschen eingedickt, auch wenn das Ergebnis ein bisschen flüssiger war als erwartet. Vermutlich muss man das Ganze länger köcheln lassen, um es noch mehr einzudicken. Diese Art von roter Grütze passt ganz prima zu Joghurt oder natürlich Vanillesoße. Ich habs als Dessert mit Chia-Pudding gegessen (Chia-Pudding Rezept: 3 chia seeds 1 EL Chiasamen mit 4 oatsbottle of milk 100 ml Hafermilch oder anderer Milch verrühren und ca. 4 Stunden im Kühlschrank stehen lassen, immer mal umrühren, damit sich keine Klumpen bilden). 

Und hier das Rezept, sowohl im Original (mit Speisestärke) als auch experimentell (mit geschroteten Leinsamen):

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Rezept

Zutaten

3 drops of water 200-250 ml Wasser
2-3 Stiele Rhabarber
250g Erdbeeren
cubes of sugar 4 EL Zucker
icon for starch 2 EL Speisestärke oder geschroteter Leinsamen
a lemon ein Spritzer Zitrone

Zubereitung

  1. Rhabarber und Erdbeeren waschen. Bei den Erdbeeren den Stiel entfernen und beim Rhabarber die Blätter abschneiden (die sind giftig). Dann beide in kleine Stücke schneiden.
  2. Erdbeeren mit 1 EL Zucker bestreuen und ein paar Spritzer Zitrone drüber träufeln.
  3. Rhabarber mit dem restlichen Zucker und dem Wasser in einen Topf geben und den Rhabarber in ein paar Minuten weich köcheln lassen.
  4. Die Speisestärke oder den geschroteten Leinsamen mit ein paar Teelöffeln Wasser verrühren und dann zu dem Rhabarbergemisch geben. Aufkochen und dann mehrere Minuten köcheln lassen (im Falle der Leinsamenversion am besten ein bisschen länger).
  5. Die Erdbeeren unterrühren und die Grütze in eine kleine Schüssel oder ein Glas geben. Im Kühlschrank fest werden lassen (erst warten, bis die Grütze nicht mehr heiß ist).t

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Quark on a spoon

Alles über Quark

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Vokabeln – Definition

  • Molke, die – Flüssigkeit, die beim Gerinnen von Milch entsteht
  • Leckerei, die – etwas (süßes) Leckeres, eine Delikatesse
  • Gemisch, das – aus mindestens zwei Stoffen bestehende feine Mischung
  • Mulltuch, das – recht weitmaschiges Baumwolltuch, das zum Seihen (Flüssigkeit abtropfen lassen) in der Küche verwendet wird

Text

Wenn du an der deutschen Küche interessiert bist, hast du vermutlich schon mal von Quark gehört. Aber was ist Quark eigentlich? Quark ist erst einmal ein Milchprodukt, das von der Konsistenz und auch vom Geschmack her irgendwo zwischen Ricotta, griechischem Joghurt und Frischkäse liegt, aber doch hat der Quark auch seinen ganz eigenen Geschmack. Quark ist im deutschsprachigen Raum, aber auch in Skandinavien und in Teilen von Osteuropa verbreitet. 

Herstellung und Varianten

Bei der Herstellung wird Milch oder direkt Dickmilch (geronnene saure Milch) verwendet und durch den natürlichen Prozess der Milchsäurebakterien trennt sich Milch in Molke und Eiweiß. Die Molke lässt man abtropfen und zurück bleibt Quark.

Bei der modernen industriellen Herstellung wird oft Lab verwendet, aber zu Hause kann man Quark auch ganz ohne Lab herstellen.

Sehr beliebt ist Magerquark mit einer Fettstufe unter 10 %, aber durch Zugabe von Sahne kann man auch cremigere Varianten mit bis zu 40 % Fettgehalt herstellen und im Supermarkt kaufen.

Verwendung/beliebte Gerichte

Süße Speisen

Quark wird sehr häufig in süßen Speisen verwendet, von Kuchen bis Desserts. Sehr bekannt ist natürlich der klassische deutsche Käsekuchen, der mit Quark hergestellt wird (mit Magerquark oder Speisequark mit einem Fettgehalt von höchstens 10 %), was ihn ein bisschen leichter macht als zum Beispiel die amerikanische Version mit Frischkäse. Viel mächtiger sind frittierte Leckereien aus Quark-Öl Teig, wie zum Beispiel Mäuschen zu Fastnacht. Auch in der Weihnachtsbäckerei kommt Quark vor, und meine Oma hat zum Beispiel immer ganz viele Quarkstollen gebacken und in der Familie verteilt, und ich liebe diese Art von Stollen (obwohl ein Mandelstollen mit Marzipan natürlich auch nicht zu verachten ist).
Eine beliebte süße Frühstückskombination ist Knäckebrot mit Quark und Marmelade. Oder einen Löffel Marmelade mit ein bischen Quark verrühren, als ganz einfachen Nachtisch. Das hat mein Opa immer gerne nach dem Mittagessen gegessen. Eine luxuriösere Variante dieses einfachen Desserts ist die Quarkspeise, in der Quark mit Früchten und Vanillezucker verrührt wird, zum Beispiel mit einem Glas Schattenmorellen, einer Art von Kirschen.

Herzhaftes

In der deutschen Küche wird Quark auch in herzhaften Gerichten verwendet, wie zum Beispiel Kräuterquark mit Pellkartoffeln und gekochten Eiern. Oder auch als eine Art von Pfannkuchen oder gebratenem Kloß mit Mehl (Quarkplinsen) oder Kartoffeln (Sächsische Quarkkeulchen) vermengt, die natürlich auch in der süßen Variante vorkommen.

Quark selber machen 

Quark kann man auch zu Hause selber herstellen, was du dazu brauchst ist Milch und entweder etwas Zitronensaft oder Buttermilch/Dickmilch. Dieses Gemisch wird dann entweder ein paar Tage stehengelassen und dann leicht erhitzt oder gleich im Topf zusammen aufgekocht. Wenn sich dann die Molke vom Eiweiß getrennt hat, wird das ganze durch ein feines Mulltuch gegeben, sodass die Molke abtropfen kann und der Quark zurückbleibt.

Das ist mir zu kompliziert, mit was kann ich Quark ersetzen?

Je nach Rezept kann man Quark mit verschiedenen anderen Milchprodukten ersetzen, es kommt ein bisschen auf den gewünschten Geschmack, Fettgehalt und die Konsistenz an. In Kuchen, wie zum Beispiel Käsekuchen, kann man Quark oft durch einen fettarmen Frischkäse oder Ricotta ersetzen, je nach Konsistenz mit ein bisschen Milch verrührt. Auch griechischen Joghurt oder Skyr kann mal gut als Quarkersatz verwenden, besonders in Quarkspeisen oder für Kräuterquark. Da Joghurt meist dünnflüssiger ist, den Joghurt eventuell erst ein bisschen abtropfen lassen, zum Beispiel durch ein Mulltuch.

Quark im allgemeinen Sprachgebrauch

Im Sinne von Quatsch & Unsinn

  • “Quark mit Soße”
  • “Red’ keinen Quark”
  • “So ein Quark/was für ein Quark”

Im Sinne von nichts, Nichtiges, oder belanglos, unwichtig

  • “Einen Quark verstehen” (nichts verstehen)
  • “Das geht dich einen Quark an” (das geht dich nichts an, das geht dich einen Dreck an)
  • “Sich über jeden Quark aufregen” (sich über jede Nichtigkeit/Kleinigkeit aufregen)
  • “Nicht aus dem Quark kommen” (Unfähigkeit seine eigene Passivität zu überwinden)
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Referenzen:

Wikipedia, Lebensmittellexikon, Wiktionary

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tulips and a mason jar of pickled pumpkin

Kürbis süß sauer


Vokabeln – Definition

  • dazugeben (v) – zu etwas Vorhandenem zufügen
  • eingelegt (adj) – liegend in einer Flüssigkeit (vor allem Essig), zum haltbar machen
  • Fruchtfleisch, das – saftiger, oft essbarer Teil einer Frucht

Text

In meinem eigenen Kochrepertoire habe ich so einige Kürbisrezepte von Kürbissuppe zu Kürbispuffern und Kürbisbrot, gebacken im Ofen, in Risotto, Curries und Eintöpfen. Aber wenn ich daran denke, was ich früher so an Kürbis gegessen habe, dann erinnere ich mich vor allem an Kürbissuppe und Kürbis süß sauer. Das ist in einem Essigsud eingelegter Kürbis, den man zu allem möglichen essen kann.

Bis jetzt hatte ich das noch nie selber ausprobiert, aber da ich fermentiertes Gemüse eigentlich immer lecker finde, ich stelle gerne Sauerkraut oder Kimchi her, habe ich mich mal in die Testküche begeben. So, das war jetzt wieder so ein schön verschachtelter deutscher Satz, der in der englischen Übersetzung vermutlich in 3 geteilt wird.

Inspiriert hat mich das Rezept vom Hexenlabor. Und eine Version mit roter Beete habe ich auch gleich noch hergestellt.

Zur Einführung habe ich vor einer Weile übrigens einen Artikel rund ums Fermentieren, Sauerkraut und die wichtigsten deutschen Vokabeln geschrieben. 

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Rezept

Zutaten

cubes of sugar 500ml Zucker
bottle of vinegar 500ml Weißweinessig (6% Säure)
3 drops of water 500ml Wasser
salt 2 TL Salz
pumpkin 1 kleiner/mittelgroßer Kürbis oder Flaschenkürbis
clove Ein paar Nelken
sprig with leavesEin paar Lorbeerblätter

Zubereitung

  1. Zucker, Essig, Wasser und Salz in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Das feste Kürbisfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Die Kürbisstücke zu dem Essigsud dazugeben und das ganze köcheln lassen bis der Kürbis bissfest gegart ist.
  4. In der Zwischenzeit ein paar Einmachgläser auskochen und gut trocknen lassen (ich mache das meistens im Backofen bei geringer Hitze).
  5. Die heißen Kürbisstücke in die Einmachgläser geben und mit dem Essigsud auffüllen. Die Nelken und Lorbeerblätter (oder andere Gewürze) dazugeben und die Gläser dann gut verschliessen. Für ein paar Minuten umgedreht auf dem Decken stehen lassen und die Gläser dann abkühlen lassen.

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Parnsip and millet burgers on a plate with sour cream

Hirse-Pastinaken-Bratlinge


Vokabeln – Definition

  • Rispe, die – aus mehreren Trauben zusammengesetzter Blütenstand
  • altherkömmlich (adv) – althergebracht, seit Langem üblich, überliefert, gewohnt 
  • (seit) jeher (adj) – so lange, wie die Erinnerung zurückreicht

Text

Kennt ihr Hirse und Pastinaken? Hirse ist eine Art von Getreide mit ährenähnlicher Rispe und kleinen, runden Körnern. Der Geschmack ist mild und leicht nussig. Hirse wird sowohl in süßen (z.B. Hirsebrei) als auch in herzhaften Gerichten verwendet. Früher, im Mittelalter und davor, war die Hirse weit verbreitet und wurde dann nach und nach durch andere Getreidearten und den Aufstieg der Kartoffel verdrängt.
Pastinaken sind ein seit dem Altertum bekanntes Wurzelgemüse. Pastinaken sind eng mit der Karotte verwandt, haben jedoch eine konischere Form, eine blass-weiße Farbe und einen etwas milderen, süßeren Geschmack.
Ähnlich wie auch zum Beispiel die Wurzelpetersilie oder Mangold sind beide seit jeher in der deutschen Küche vertreten, waren aber in den letzten Jahrzehnten aus der Mode gekommen. Jetzt, da der Fokus auf regionale und saisonale Zutaten fällt, sind sie wieder im kommen, und das schreit nach neuen Rezepten. Statt eines traditionellen Rezepts hab ich einfach mal selbst eines zusammengestellt. Ein modernes, deutsches Rezept aus altherkömmlichen Zutaten.

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Rezept

Zutaten

Bratling:
millet 250ml Hirse
cup of broth 350ml Gemüsebrühe
shallot bulb 1 Schalotte
parsnip 1 große Pastinake
2 eggs 2 Eier
bag of flour 2 EL Mehl, Weizengrieß oder Semmelbrösel
parsley 1 EL gehackte Petersilie
saltpepperSalz und Pfeffer
bottle of sunflower oilbutter with a knife sticking in it Öl oder Butter

Dip:
sour cream 50ml saure Sahne
bottle of sunflower oil 1 TL Rapsöl
lemon 1 Spritzer Zitrone
chives 1 EL Schnittlauch
salt Salz nach Geschmack

Zubereitung

  1. Die Hirse und die Gemüsebrühe in einen Topf geben und 15 Minuten köcheln lassen. Die Pastinake schälen und klein würfeln. Nach 5 Minuten zu der Hirse geben und 10 Minuten mitköcheln. Flüssigkeit abgieße, Hirsemischung beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
  2. Die Schalotte schälen und fein würfeln. In eine Schüssel geben und die Hirsemischung hinzufügen. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut vermischen.
  3. Etwas Öl und/oder Butter in einer Pfanne erhitzen. Kleine Bratlinge (wenn sie zu groß sind zerbrechen sie leicht) formen und von beiden Seiten goldbraun anbraten.
  4. Die Zutaten für den Dip miteinander verrühren. Alternativ kann man die Bratlinge auch mit Kräuterquark servieren.
  5. Die Bratlinge mit dem Dip servieren.

P.S.: Noch eine Alternative: Statt in der Pfanne anbraten, die Bratlinge einfach im vorgeheizten Backofen (180 Grad Celsius, 350 Fahrenheit) 20 Minuten backen. Das funktioniert auch gut und die Bratlinge sind statt kross gebraten schön saftig.

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plate with 2 "Amerikaner" (German cookies) on it

Amerikaner


Vokabeln – Definition

  • Kindheitserinnerung, die – Erinnerung an Personen, Ereignisse, die mit der eigenen Kindheit verbunden sind
  • Abwandlung, die – die Variation, die Änderung, die Umformung
  • Oberfläche, die – Flächen, die einen Körper von außen begrenzen


Amerikaner sind süße Teilchen, die in mir Kindheitserinnerungen wachrufen. Sie sind ein begehrtes Gebäck auf Kindergeburtstagen und anderen Kinderfesten, denn sie sind super schnell gemacht und können mit Smarties oder bunter Glasur verziert werden.
Durch einen relativ hohen Anteil an Backpulver sind sie sehr fluffig. In einigen Rezepten wir statt Backpulver Hirschhornsalz (Ammoniumhydrogencarbonat) verwendet und der Name “Amerikaner” ist vielleicht eine Abwandlung dieses Wortes, allerdings ist die Herkunft der Bezeichnung unklar .
Das hier ist das Rezept meiner Tante und ich mag die Zitronenglasur am besten als Kontrast zu dem süßen Boden.

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REZEPT

Zutaten

butter with a knife sticking in it 100g / 110ml Butter
cubes of sugar 100g / 110ml Zucker
2 eggs 2 Eier
salt etwas Salz
icon of a pudding spoon 4 EL Vanillepuddingpulver
bag of flour 250g / 400ml Mehl
spoon 3 TL Backpulver
bottle of milk etwas Milch
lemon Zitronensaft
spoon of icing sugar Puderzucker

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad Celsius (390 Fahrenheit) vorheizen.
  2. Weiche Butter, Zucker, Eier und eine Prise Salz miteinander verrühren.
  3. Puddingpulver, Mehl und Backpulver dazugeben und zu einem weichen Teig verrühren. Der Teig sollte weich aber nicht zu flüssig sein, damit der Teig nicht auf dem Backblech zerfließt.
  4. Mit 2 Esslöffeln ungefähr 16 kleine Haufen auf ein gefettetes Backblech geben und ein bischen andrücken, so dass ein flacher Taler entsteht, der in der Mitte höher ist.
  5. Die Amerikaner zuerst 10 Minuten backen, dann die Oberflächen mit Milch bestreichen, und im Ofen weitere 5-10 Minuten backen.
  6. Wenn die Amerikaner abgekühlt sind, die Unterseite mit einem Guß aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen.

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