2 apples and 2 pears

Apfel-Birnen-Kompott


VOKABELN

  • Kompott, das – gekochtes Obst
  • Deckel, der – abnehmbarer Verschluss eines Gefäßes, Behälters
  • Schale, die – die festere äußerste Schicht die eine Frucht umgibt

Habt ihr auch manchmal zu viele Äpfel und Birnen im Haus? Diese Situation habe ich gerade im Herbst öfter und da sich gerade die Birnen nicht ewig halten, koche ich gerne ein schnelles Apfel-Birnen-Kompott. Kompott, besonders Apfelkompott ist in Deutschland sehr beliebt und wird zu Pfannkuchen und Kartoffelpuffern gereicht. Die Früchte werden einfach in Stücke geschnitten und in den meisten Rezepten mit Zucker und ein bischen Wasser aufgekocht. Ich koche es lieber ohne Zucker, das schmeckt weniger süß und das mag ich einfach lieber (ohne Zucker hält sich das Kompott natürlich nicht so lange). Wenn man das ganze noch püriert, dann hat man anstatt von Kompott ein Mus.

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Zutatenframed picture
Äpfel
Birnen
Zitronensaft
Zimtstange



Zubereitung

1. Je nach Wunsch die Äpfel und Birnen schälen, entkernen und in Stücke schneiden oder die Schale dran lassen (ich entscheide das meistens nach der Apfel oder Birnensorte).

2. Die Obststücke mit ein wenig Zitronensaft und der Zimtstange in einen Topf mit Deckel geben und das ganze auf einer Herdplatte langsam köcheln lassen bis die Obststücke weich und etwas breiig sind. Manchmal gebe ich auch noch ein klein bischen Wasser dazu damit es nicht anbackt.

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German plum cake (Zwetschgenkuchen)

Steinobstzeit


VOKABELN

  • Pluspunkt, der – Bonus, Plus, Vorteil
  • Pfirsich, der – rundliche, saftige, aromatische Frucht mit samtiger Haut und großem Stein
  • Blog, der/das – ein auf einer Website geführtes Journal


Hier in Toronto ist der Wochenmarkt gerade voller Steinobst. Jeder Stand bietet Kirschen, Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen an, die vor allem aus den Obstgärten rund um Niagara kommen. Auch im deutschsprachigen Raum ist der Spätsommer Steinobstzeit und so habe ich in den letzen Tagen und Wochen nach klassischen Rezepten gesucht und viele süsse Sachen gekocht und gebacken.

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Und hier die Rezepte:

Mit Mirabellen oder gelben Pflaumen kann man ganz wunderbar Marmelade kochen.

Und Pflaumenmus schmeckt selbst gemacht viel besser als aus dem Supermarkt. Der Twist hierbei, das Zwetschgenmus kommt aus dem Ofen!

Noch viel besser als Pflaumenmus (meiner Meinung nach) ist Zwetschgenkuchen vom Blech, und dies Rezept hier schmeckt so wie das von meiner Oma.

Statt Pflaumen kann man auch anderes Steinobst verwenden, Pfirsiche zum Beispiel. Ein weiteres schönes Rezept ist der Zucchini-Aprikosenkuchen von Kraut-Kopf.de, der gleich zwei Spätsommer Zutaten verarbeitet. Kraut-Kopf ist ein Blog mit fantastischen Fotos und interessanten Rezepten. Ein großer Pluspunkt für alle Sprachenlerner, jeden Blogeintrag kann man sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abrufen.

Viel Spaß beim Kochen!

sprig of red currants

Rote Grütze


VOKABELN

  • Quantität – bestimmte Menge von etwas
  • ständig (adj.) –  sehr häufig, regelmäßig, andauernd
  • Hochsommer, der – Mitte des Sommers, heißeste Zeit des Jahres


Hochsommer ist Beerenzeit in deutschen Gärten (nicht zu verwechseln mit Bären, denen man eher im Zoo oder sehr selten in den Alpen begegnet). Rote Johannisbeeren, schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Erbeeren, oder auch Kirschen können in allen möglichen Zusammenstellungen zu roter Grütze verarbeitet werden. Bei uns im Garten stand ein großer Johannisbeerstrauch, der kübelweise Johannisbeeren lieferte. Was nicht beim Pflücken in den Mund wanderte, wurde vor allem zu roter Grütze verarbeitet. In der Variante meiner Mutter sorgt eine relative große Menge Speisestärke für eine feste Konsistenz. Andere Versionen sind flüssiger und die Quantität der Speisestärke kann daher individuell angepasst werden. 

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Zutaten
1 1/2 L Wasser
1 Korb rote Johannisbeeren
150 g Zucker
200g Speisestärke
drops of water
red currants
sugar cubes
starch

Zubereitung

1. 1 1/2 L Wasser in einen großen Topf geben und so viele Johannisbeeren zufügen, dass sie gerade so mit Wasser bedeckt sind. 
2. Die Johannisbeeren aufkochen bis die Beeren zum größten Teil aufgeplatzt sind (~4 Minuten).
3. Die Johannisbeeren durch ein Sieb drücken und alle Flüssigkeit in einem zweiten Topf auffangen.
4. 200g Speisestärke mit etwas Wasser verrühren bis sie sich zu einer flüssigen Paste aufgelöst hat.
5. Den Johannisbeersaft wieder aufkochen, von der Herdplatte nehmen, und die aufgelöste Speisestärke unter ständigem Rühren dazugeben.
6. Alles noch einmal unter ständigem Rühren aufkochen und vorsichtig (nicht zu schnell damit die Schüssel nicht platzt) in eine Schüssel geben. Abkühlen lassen.
7. Mit flüssiger Sahne oder Vanillesoße servieren.

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Omas Pfannkuchen


VokabelnDefinition

  • Rezept, das – Anleitung zur Zubereitung eines Gerichts
  • Kniff, der – bestimmte, praktische Methode, Handhabung von etwas zur Erleichterung oder geschickten Ausführung einer Arbeit
  • Eigelb, das – Dotter des (Hühner)eis


Text

Ihr fragt euch vielleicht, warum ich als eines der ersten Rezepte ein Pfannkuchen Rezept schreiben würde? Sicherlich hat jeder schon einmal Pfannkuchen gebacken? Und viele Gegenden behaupten, sie hätten die beste Art, sie zuzubereiten, ob dicke amerikanische ‘pancakes’ mit Buttermilch, dünne holländische pannekoeken oder französische crêpes. Nichtsdestotrotz sind auch deutsche Köche sehr eigen in Bezug auf ihre Pfannkuchen und ich erinnere mich gern daran, wie meine Oma leckere Pfannkuchen mit einem Kniff backte, den ich in anderen Rezepten noch nicht gesehen habe. Das Eiweiß wird zu Eischnee geschlagen und sorgfältig unter den Teig gehoben.

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Rezept

Zutaten

2 eggs 2 Eier
cubes of sugar 40 g / 47 ml Zucker (für süße Pfannkuchen)
salt 1 Prise Salz
bag of flour 200 g/ 250 ml Mehl
bottle of milk200 ml Milch
spoon 1 Prise Backpulver
butter with a knife sticking in it Butter oder Öl

Zubereitung

1. Eier in Eigelb und Eiklar/Eiweiß trennen.
2. Eiweiß zu Eischnee schlagen. 
3. Eigelb mit Zucker und Salz aufschlagen/verrühren.
4. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und die Milch und Eier zu einem glatten Teig unterrühren.
5. Eischnee vorsichtig unterheben. 
6. Etwas Butter oder Öl in eine beschichtete Pfanne geben und die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten. 
7. Mit Apfelmus oder Apfelkompott servieren.

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